Meine persönlichen Yoga-Stile

Präzise Ausrichtung, klarer Geist
Hatha Yoga
Hatha Yoga wird aus dem Sanskrit abgeleitet und steht für ha (=Sonne, Kraft) und tha (=Mond, Stille). Hatha Yoga vereint gegensätzliche Kräfte miteinander. Im Hatha Yoga werden Asanas und Atemtechniken (Pranayama) miteinander kombiniert. Asanas werden ca. 10 Atemzüge lang gehalten und der Fokus liegt auf einer präzisen Ausrichtung. Hatha ist gleichermaßen für Anfänger wie fortschrittene Yoginis geeignet. Im „Element Yoga“-Kontext wird hier auch von Alignment-Yoga gesprochen. Die Stunden sind klar aufgebaut mit einer Aufwärmphase, der Stärkung unterschiedlicher Körperregionen bis hin zu einer Zielasana und dem wichtigsten Teil einer jeden Yoga-Stunde: der Abschlussentspannung Shavasana.

Fließend, aktiv, erweckend
Vinyasa Yoga
Vinyasa ist die Art, wie sich Yoga dominant in der westlichen Welt verbreitet hat und das aus gutem Grund: Vinyasa belebt und bewegt den Körper und hilft dem Geist dabei zur Ruhe zu finden. Im Yoga-Stil Vinyasa wird sehr körperorientier und zügig praktiziert. Nach dem Yin-Yang Prinzip dominieren im Vinyasa die aktiveren Yang Bestandteile. Jeder Atemzug wird mit einer Bewegung verknüpft und man bewegt sich fließend durch eine Sequenz von unterschiedlichen Asanas und Variationen. In seinem Ursprung erwächst das moderne Yinyasa aus Ashtanga Yoga. Vinyasa ist für Yogis besonders interessant, die gerne schnell und fließend oder auch gerne mit etwas Musik praktizieren. Vinyasa eignet sich auch für Anfänger als lohnenswerte Praxis. Frag aber im Vorfeld nach, ob der Kurs anfängergeeignet ist.

Entschleunigend, restorativ, entspannend
Yin Yoga
Yin Yoga ist eine ganz besonders entschleunigte Praxis, die den Fokus auf die geistige Haltung legt. Yin Yoga beruhigt das Nervensystem, lockert das Faszialgewebe und sorgt durch das mehrminüte Halten von Asanas für eine sanfte Dehnung. Im Yin Yoga geht man dabei immer liebevoll mit den Grenzen des eigenen Körpers um. Nach dem Yin-Yang Prinzip steht Yin für die passive Seite des Yoga und bildet den perfekten Gegensatz zu unserer hektischen Welt. Yin ist insbesondere für Yogis geeignet, die einen Gegenpol zum fordernden Alltag erleben wollen oder auch lernen möchten, in sich selbst zur Ruhe zu kommen. Im Fokus sind: Atemübungen (Pranayama) , Meditationen, Dehnungen (insbesondere von Faszialstrukturen) und restorative Asanas.
